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Aktuelles

Aktuelles und Änderungen im Web
Hier geben wir Aktuelles und Ergänzungen zu unserer Website bekannt. Wenn Sie uns zuvor besucht haben und wissen wollen, was sich geändert hat, sehen Sie hier nach.



Juni 2010

Stellenangebot - Niederlassung Niederrhein

Mülheimer Kontakte e.V. ist als Träger des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) mit den Fachgebieten:
• Kontakt-und Beratungsstelle • Betreutes Wohnen • Integrationsdienst, gemeindepsychiatrisch in Mülheim an der Ruhr, Duisburg*, Essen*, Mönchengladbach* und Viersen* tätig.

Für den Fachbereich: „Ambulant Betreutes Wohnen“ / Niederlassung Mönchengladbach,

suchen wir für den Zeitraum: ab 01. August 2010

einen/eine Mitarbeiter(in) mit folgender Berufsausbildung:

• Dipl./BA. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge

• Menschen mit Behinderungen unterscheiden sich in ihren Grundbedürfnissen nicht von Menschen ohne Behinderungen •

Psychisch behinderte Menschen, die vorübergehend oder für längere Zeit nicht selbstständig oder ohne fremde Hilfe leben können, haben Ansprüche auf Leistungen nach dem SGB XII / IX.
In Betracht kommen vor allem Personen, für die ein stationäres oder teilstationäres Angebot nicht oder nicht mehr die adäquate Hilfe darstellt und Personen, für die durch ein Angebot des selbstständigen betreuten Wohnens eine stationäre oder teilstationäre Aufnahme in eine Einrichtung vermieden werden kann.
Diese Leistungen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der Hilfe-Suchenden, mit dem Ziel das selbstständige Wohnen zu ermöglichen.
Die Mülheimer Kontakte leisten seit über drei Jahrzehnten professionelle Hilfen für psychisch behinderte Menschen.
Damit wir der Bedarfssituation in Mönchengladbach und Viersen gerecht werden ist ein Ausbau der bestehenden Angebote unerlässlich.

Wir erwarten / wünschen:


Eine Fachkraft mit mindestens einjähriger Berufserfahrung in der Arbeit mit der Zielgruppe oder die über  
  Erfahrungen in der Angebotsform des „Ambulant Betreuten Wohnens“ verfügen und nachweisen kann.
Erfahrungen in der Hilfeplanerstellung (IHP)
• EDV-Erfahrungen: Microsoft Office

Wir bieten:


• 0,75-Stellenanteil
Leistungsgerechte Vergütung / Haustarif
• Flexibilität
• dynamisches junges Team
• Engagement in der Teamarbeit
• Supervision
• Fortbildungen


Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 03.07.2010 an:
Mülheimer Kontakte e.V. • Verein für sozialpsychiatrische Hilfen
• Geschäftsstelle •
z.Hd. Herrn Schneider
Beutherstr.9
45475 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: geschaeftsstelle@muekon.de
Tel.: 0208 / 75 72 41

Weitere Informationen, telefonisch oder per Email, beantworten wir Ihnen gerne.
Kontaktpersonen: Frau Zech-Molitor (0208-40 93 40-27), Herr Westhofen:( 02161-2479054)
* = ausschließlich Fachbereich "Betreutes Wohnen"

 


 

Juni 2010

Fußball-Weltmeisterschaft 2010
Public Viewing in der KOBS

Die Kontakt- und Beratungsstelle "SPZ" erweitert für die Zeit der Fußball-WM ihr aktuelles Angebot.
Folgende Spielpaarungen werden in der Kontakt- und Beratungsstelle angeboten:

Dienstag, 15.06.2010, 20:30 Uhr
Brasilien - Südkorea

Mittwoch, 16.06.2010, 20:30 Uhr
Südafrika - Uruguay

Donnerstag, 17.06.2010, 16:00 Uhr
Griechenland - Nigeria

Freitag, 18.06.2010, 13:30 Uhr
Deutschland - Serbien

und um 16:00 Uhr
Slowenien - USA

Samstag, 19.06.2010, 16:00 Uhr
Ghana - Australien

Mülheimer Kontakte e.V. & Caritas-Sozialdienste e.V.

 


Juni 2010

Psychoseseminar

Mülheimer Kontakte und AWO Mülheim laden Sie herzlich zu unserem Psychoseseminar am 17.06.2010 um 18.00 Uhr ein.
Gemeinsam mit Frau Gunda Twardon, Stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker e.V. – laden wir zum Thema und Diskussion ein:

"Angehörige berichten"


• mit Frau Gunda Twardon, Stellvertr. Vorsitzende
des Landesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         17.06.2010, 18.00 – 19.45 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-3085340
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 711
                               Email: h.schroeder@awo-mh.de


 

Juni 2010

Mülheimer Kontakte trauern um Günter Kimm
*25.02.1952          †01.06.2010

Über viele Jahre wurde Herr Kimm durch uns in seinem Leben begleitet.
Wir werden ihn sehr vermissen.

Geschäftsführung, MitarbeiterInnen und KlientInnen der Mülheimer Kontakte

 


 

Mai 2010

Psychoseseminar

Mülheimer Kontakte und AWO Mülheim laden Sie herzlich zu unserem Psychoseseminar am 20.05.2010 um 18.00 Uhr ein.
Gemeinsam mit dem Chefarzt der psychiatrischen Klinik am Marienhospital Mülheim, Herrn Dr.med. R. Groß – laden wir zum Thema und Diskussion ein:

Psycho-Traumatologie
Wenn traumatische Erlebnisse zu einer psychischen Störung werden


• mit Dr. med. Rudolf Groß, Chefarzt • Facharzt für Neurologie, Psychiatrie - Psychotherapie am St. Marien - Hospital Mülheim an der Ruhr

Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         20.05.2010, 18.00 – 19.45 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-3085340
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 711
                               Email: h.schroeder@awo-mh.de


 

April 2010

Stellenangebot - Niederlassung Niederrhein

Mülheimer Kontakte e.V. ist als Träger des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) mit den Fachgebieten:
• Kontakt-und Beratungsstelle • Betreutes Wohnen • Integrationsdienst, gemeindepsychiatrisch in Mülheim an der Ruhr, Duisburg*, Essen*, Mönchengladbach* und Viersen* tätig.

Für den Fachbereich: „Ambulant Betreutes Wohnen“ - Hilfen nach SGB XII / SGB IX,
suchen wir für den Zeitraum: sofort auf der Basis einer „Geringfügigen Beschäftigung“
einen/eine Mitarbeiter(in) mit folgender Berufsausbildung:

Dipl./BA. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge

• Menschen mit Behinderungen unterscheiden sich in ihren Grundbedürfnissen nicht von Menschen ohne Behinderungen •
Psychisch behinderte Menschen, die vorübergehend oder für längere Zeit nicht selbstständig oder ohne fremde Hilfe leben können, haben Ansprüche auf Leistungen nach dem SGB XII / IX.
In Betracht kommen vor allem Personen, für die ein stationäres oder teilstationäres Angebot nicht oder nicht mehr die adäquate Hilfe darstellt und Personen, für die durch ein Angebot des selbstständigen betreuten Wohnens eine stationäre oder teilstationäre Aufnahme in eine Einrichtung vermieden werden kann.
Diese Leistungen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der Hilfe-Suchenden, mit dem Ziel das selbstständige Wohnen zu ermöglichen.
Die Mülheimer Kontakte leisten seit über drei Jahrzehnten professionelle Hilfen für psychisch behinderte Menschen.
Damit wir der Bedarfssituation in Mönchengladbach und Viersen gerecht werden ist ein Ausbau der bestehenden Angebote unerlässlich.

Wir erwarten / wünschen:

Eine Fachkraft mit mindestens einjähriger Berufserfahrung in der Arbeit mit der Zielgruppe oder die über Erfahrungen in der Angebotsform des „Ambulant Betreuten Wohnens“ verfügen und nachweisen kann.
• Erfahrungen in der Hilfeplanerstellung (IHP)

• EDV-Erfahrungen: Microsoft Windows XP Prof. / Micoroft Office XP Prof. (Outlook, Winword, Excel), Internetkenntnisse, Datensicherung.

Wir bieten:

geringfügige Beschäftigung (400,-€-Basis) mit Erweiterungsmöglichkeiten (variable Stellenschlüssel)
• Flexibilität
• dynamisches junges Team
• Engagement in der Teamarbeit
• leistungsgerechte Vergütung
• Supervision
• Fortbildungen

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 07.05.2010 an:

Mülheimer Kontakte e.V. • Verein für sozialpsychiatrische Hilfen
• Geschäftsstelle •
z.Hd. Herrn Schneider
Beutherstr.9
45475 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: geschaeftsstelle@muekon.de
Tel.: 0208 / 75 72 41


Weitere Informationen, telefonisch oder per Email, beantworten wir Ihnen gerne.
Kontaktpersonen: Frau Zech-Molitor (0208-40 93 40-27), Herr Westhofen:( 02161-2479054)
* = ausschließlich Fachbereich "Betreutes Wohnen"


Februar 2010

Mülheimer Kontakte trauern um Ulla Schuhmacher
*17.07.1943          †17.03.2010

Über viele Jahre wurde Frau Schuhmacher durch uns in ihrem Leben begleitet.
Wir werden sie sehr vermissen.

Geschäftsführung, MitarbeiterInnen und KlientInnen der Mülheimer Kontakte


Februar / März 2010

Mülheimer Kontakte unterstützen das "Bündnis für Mülheim an der Ruhr"

Mülheimer Kontakte geben ebenfalls ihre Stimme für das "Bündnis" ab.
Wir bitten alle BürgerInnen sich aktiv für die Zukunft unserer Stadt einzusetzten.

Nachfolgend die Erklärung zum "Bündnis für Mülheim an der Ruhr"

(Quelle: www.zukunft-fuer-muelheim.de)

Bündnis für Mülheim an der Ruhr

Aufruf an den Deutschen Bundestag und den
Landtag von Nordrhein-Westfalen

Eine Stadt ist eine Ansammlung von Menschen, die zusammen kommen, um auf diese Weise besser und glücklicher zu leben.

Wollte man bestimmen, was Europa von anderen Weltregionen unterscheidet, so ist es sein Ursprung: die Stadt. Die europäische Kultur ist eine Kultur der Städte, des urbanen Lebens und immer wieder des demokratischen Gemeinwesens. Die demokratische Idee ist eine städtische, das antike Athen war ihr Geburtsort.

Erst in der Stadt wurden die Bewohner eines Ortes zu Bürgerinnen und Bürger, die begriffen, dass sie ihre Beziehung auf die Grundlagen von Regeln stellen mussten. Aus diesen Regeln entwickelte sich das Recht, ohne dessen Existenz keine Zivil-gesellschaft bis heute denkbar ist.  Öffentlichkeit ist eine Folge des Rechts und diese ist bedroht, wenn Städten die Möglichkeit genommen wird, sie zu organisieren. Öffentlichkeit bedarf der Orte und Anlässe zur Kommunikation.
Politik, Kultur, Bildung, Wissenschaft, keineswegs zuletzt soziale Einrichtungen und Sport sind die Basis, auf der Menschen sich versammeln, um zu kommunizieren und zu leben.

Doch seit Jahren ist der finanzielle Gestaltungsspielraum für die Städte drastisch eingeschränkt worden. Diese Entwicklung führt nicht nur zu immer weiteren finanziellen Einschnitten in bestimmten Bereichen, die Stadt wird als Gemein-wesen in ihrer Substanz gefährdet und droht zu einer Ansammlung von Wohn-, Verkehrs- und Konsummöglichkeiten zu verkommen.

Zudem geht die Schere zwischen armen und reichen Städten immer weiter auseinander. Schuldenfreie Städte bieten kostenlose Kinderbetreuung, modern ausgestattete Schulen, attraktive Kulturförderung, integrierte Stadtteilentwicklung und vieles mehr. Die Attraktivität dieser Städte wächst während die Entwick-lungsmöglichkeiten andernorts zunehmend eingeschränkt werden. Im Wettbe-werb der Städte haben diese Kommunen keine Chance. Die langfristigen Folgen sind offensichtlich.

Für ihre finanzielle Lage tragen die Städte selbst nur zum kleineren Teil eine Mitverantwortung. Sparsamer Umgang mit öffentlichen Mitteln ist selbstver-ständlich, wie in der Vergangenheit werden Einsparungsvorschläge gemacht.
Klar ist, dass Mülheim an der Ruhr - selbst bei Ausnutzung aller möglicherweise  noch vorhandenen Einsparmöglichkeiten - nicht  aus eigener Kraft aus der Schuldenfalle herauskommen kann.

Oder nur um den Preis, dass wenig übrig bliebe von dem, was Stadt wesentlich ausmacht. Was wäre  eine Stadt, wenn Soziales und Kultur, Bildung und Sport, Freizeit und öffentliches Leben, Stadtentwicklungsprojekte und die Pflege der Grünbereiche weitgehend wegfielen oder für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt nicht mehr bezahlbar wären? Menschen am Rande der Gesellschaft dürfen durch Einsparungen nicht die Ersten sein, die durch die Einsparungen zu den Hauptleittragenden werden und  noch fortschreitend vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden.

Die Ursachen für die Haushaltsentwicklung, insbesondere die dramatischen Entwicklungen der Ruhrgebietsstädte, sind bekannt: Strukturwandel, Wirtschaftskrisen, Aufbau Ost und ganz wesentlich die durch Bundes- und Landesgesetz-gebung an die Kommunen – ohne entsprechenden Ausgleich- übertragenen Aufgaben. Ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht abzusehen.

Wir in Mülheim an der Ruhr werden aktiv für die Zukunft unserer Stadt kämpfen. Wir fordern von Land und Bund: Schluss mit den gegenseitigen Schuld- und Kompetenzzuweisungen.

Es müssen Wege aufgezeigt und gefunden werden, die die Kommune wieder handlungsfähig machen.

Mischen Sie sich ein – es ist unsere Stadt.

Kontaktadresse:

Lothar Fink
Bahnstraße 18
45468 Mülheim an der Ruhr
Telefon 0208 - 450 03 111 
l.fink@awo-mh.de
                          
www.zukunft-fuer-muelheim.de


Februar 2010

Mülheimer Kontakte sind Gründungsmitglied der "Alzheimer Gesellschaft Mülheim an der Ruhr e.V."

der Einladung der Alzheimer Selbsthilfegruppe Mülheim folgten am 5. Februar 2010 viele Interessierte und Träger aus den verschiedensten Fachbereichen zur Gründungsversammlung der ersten "Alzheimer Gesellschaft für Mülheim an der Ruhr.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Altenhilfe, der Wissenschaft und Forschung im Bereich der Demenz und der Unterstützung hilfsbedürftigter Personen.

Weitere Informationen folgen in Kürze.



Februar 2010

Mülheimer Kontakte trauern um Sabine Stemmer
*04.04.1963          †11.02.2010

Völlig unerwartet verstarb am 11.02.2010 Frau Sabine Stemmer.
Über viele Jahre wurde Frau Stemmer durch uns betreut und in ihrem Leben begleitet.
Wir werden sie sehr vermissen.

Geschäftsführung, MitarbeiterInnen und KlientInnen der Mülheimer Kontakte


Februar 2010

Psychoseseminar Termine SS 2010

Folgende Termine und Themen sind für das Somersemester 2010 vorgesehen.
Nähere Informationen geben Ihnen gerne die zuständigen MitarbeiterInnen der Mülheimer Kontakte und der AWO Mülheim.

18.02.2010
Filmabend mit Popcorn und dem Film "Elling"

18.03.2010
"Depressionen und Ängste"
mit der Mülheimer Selbsthilfegruppe

15.04.2010
"Sexualität und psychische Erkrankung"

20.05.2010
"Psycho-Traumatologie"
Wenn traumatische Erlebnisse zu einer psychischen Störung werden

Referent: Dr.med. R.Groß

17.06.2010
"Angehörige berichten"
Referintin: Frau Schliebener
Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V:


Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         18.00 – 19.45 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-3085340
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 711
                               Email: h.schroeder@awo-mh.de




Januar 2010


Ferienfreizeiten / Tagesfahrten:

Wir veranstalten jährlich Ferienfreizeiten und Tagesfahrten für psychisch kranke Mülheimer von unterschiedlicher Dauer und Urlaubszielen.
Wir bieten auch in diesem Jahr wieder eine Ferienfreizeit nach Bad Meinberg an:

vom 08.April bis 15.April 2010
Leistungen: VP, inkl. Fahrtkosten
Preis: 250,-€

Ferienfreizeit "Quellenhof", Bad Meinberg.



Informationen / Anmeldungen unter:
Kontakt- und Beratungsstelle SPZ:
 • Frau Preiss • Frau Diekmann-Pohl
Tel.: 0208- 30853-40
Email:info@muekon.de


Veranstalter: Mülheimer Kontakte e.V.


Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl • Verbindliche Anmeldung


Januar 2010

Psychoseseminar

Mülheimer Kontakte und AWO Mülheim laden Sie herzlich zu unserem Psychoseseminar am 21.Januar 2010 um 18.00 Uhr ein.

"Offener Themenabend"


Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         21.01.2010, 18.00 – 19.45 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-3085340
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 711
                               Email: h.schroeder@awo-mh.de



Januar 2010

Mülheimer Kontakte trauern um Heinz Derhardt






Wer einen Fluss überquert

muss die eine Seite verlassen.
(Mahatma Gandhi)

 

Die Mülheimer Kontakte
trauern um

Heinz Derhardt
* 27.03.1945  † 27.12.2009

Heinz Derhardt war seit einigen Jahren Mitarbeiter
 in den Fachbereichen „Technischer Dienst“
und im „Betreuten Wohnen“ für uns tätig.

Heinz Derhardt war für die Menschen
 ein treuer und verlässlicher Mitarbeiter und Begleiter.

Wir sind traurig.

Für den Vorstand, die Mitarbeitenden
wie für unsere Klienten

Peter Vahsen, Vorsitzender
Ralf-G. Schneider, Geschäftsführer



Dezember 2009

Wir danken unseren Freunden,

die mit uns arbeiten, die uns vertrauen,

die uns fördern und unterstützen,

für Ihre Treue und ihr Engagement.

 

Wir wünschen allen

ein besinnliches Weihnachtsfest

und

für das Neue Jahr

Gesundheit, Glück und Erfolg.

 

Geschäftsführung und Team

der Mülheimer Kontakte



Dezember 2009

Die neue Ausgabe ist da! • Heft 48 soeben erschienen! •

Bestellung unter:
Datt is Irre ! -Redaktion-
Kontakt- und Beratungsstelle SPZ-Mülheim
Althofstr. 8
45468 Mülheim an der Ruhr      oder:

per Email: DATT IS IRRE!
per Email: spz-kobs@gmx.de

 


November 2009

Mülheimer Kontakte trauern um Dieter Seidler
*21.09.1940          †21.11.2009

Über viele Jahre wurde Herr Seidler durch uns betreut und in seinem Leben begleitet.
Wir werden ihn sehr vermissen.

Geschäftsführung, MitarbeiterInnen und KlientInnen der Mülheimer Kontakte


November 2009

Psychoseseminar

Mülheimer Kontakte und AWO Mülheim laden Sie herzlich zu unserem Psychoseseminar am 19.11.2009 um 18.00 Uhr ein.
Gemeinsam mit dem Chefarzt der psychiatrischen Klinik am Marienhospital Mülheim, Herrn Dr.med. R. Groß – laden wir zum Thema und Diskussion ein:

Zwangsstörungen


• mit Dr. med. Rudolf Groß, Chefarzt • Facharzt für Neurologie, Psychiatrie - Psychotherapie am St. Marien - Hospital Mülheim an der Ruhr

Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         19.11.2009, 18.00 – 19.45 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-3085340
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 711
                               Email: h.schroeder@awo-mh.de




Oktober 2009

Psychoseseminar

Mülheimer Kontakte und AWO Mülheim laden Sie herzlich zu unserem Psychoseseminar am 08.10.2009 um 18.00 Uhr ein.
Gemeinsam mit der "Psychiatrie-raus-Selbsthilfe-Gruppe Mülheim/Ruhr" laden wir zum Thema und Diskussion ein:

"Empowerment und Recovery"
- Selbstbefähigung und Gesundung unterstützen und fördern


Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         08.10.2009, 18.00 – 19.45 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-30853-42 / 44
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 771, E-Mail: h.schroeder@awo-mh.de


September 2009

Patientenzeitschrift "DATT IS IRRE!" im Internet

DATT IS IRRE! - Zeitschrift nicht nur für Verrückte, ein Projekt der Kontakt- und Beratungsstelle (SPZ) präsentiert sich auf einer eigenen Homepage im Internet.
Derzeit wird zwar immer noch am Outfit gearbeitet, dennoch finden Sie reichlich Infos rund um die, über Mülheims Grenzen hinaus, bekannte Patientenzeitschrift.
Besuchen Sie "DATT IS IRRE!" im Internet unter: www.dattisirre.de


September 2009

Psychoseseminar

Mülheimer Kontakte und AWO Mülheim laden Sie herzlich zu unserem Psychoseseminar am 17.09.2009 um 18.00 Uhr ein.
Gemeinsam mit der Referentin Beate Smorra laden wir zum Thema und Diskussion ein:

"Beweg´ dich selbst, sonst bewegt dich keiner" - wie Bewegung Heilung fördert


Ort:                          VHS Mülheim/Ruhr Raum D11
Zeit:                         17.09.2009, 18.00 – 19.30 Uhr

Veranstalter:             Mülheimer Kontakte e.V.
                               AWO Mülheim/ Ruhr

Ansprechpartner
für Informationen:       Heike Diekmann Pohl
                                Ursula Preiss
                                Tel.: 0208-30853-42 / 44
                                Email:spz-kobs@gmx.de
                                Internet: www. muekon.de
                                 
                                Heike Schröder
                                Tel.: (0208) 45003 771, E-Mail: h.schroeder@awo-mh.de

                               


September 2009


Zweite Ferienfreizeit startet am Freitag

Mülheimer Kontakte wieder "on tour".
Nach der erfolgreichen Freizeit nach Bad Meinberg anfang des Jahres geht es am Wochenende für vier Tage wieder nach Egmond aan Zee / Holland.

Wir wünschen allen viel Spaß und ein tolles Wetter.



September 2009



Neuer Mitarbeiter im Fachbereich "Betreutes Wohnen" !

Das Team der Mülheimer Kontakte freut sich über die Verstärkung im Fachbereich "Betreutes Wohnen".
Herr Max Marquardt ist seit dem 01.September 2009 als Diplom Sozialpädagoge für uns in Mülheim an der Ruhr tätig.

Herr Marquardt ist für Sie erreichbar unter der Telefonnummer: 0208-40 93 40 - 25
oder per E-Mail: m.marquardt@muekon.de


Wir freuen uns, dass wir Herrn Marquardt als Mitarbeiter gewinnen konnten und sagen "Herzlich Willkommen!"

Geschäftsleitung und Team


August 2009

Mülheimer Kontakte trauern um Martin Falke
*21.03.1956           †13.08.2009

Mehr als zwei Jahrzehnte wurde Herr Falke durch uns betreut und in seinem Leben begleitet.
Wir werden ihn sehr vermissen.

Geschäftsführung, MitarbeiterInnen und KlientInnen der Mülheimer Kontakte

 


Juni 2009

"Betreutes Wohnen Mülheim" mit neuer Telefonnummer

Die MitarbeiterInnen im Fachbereich "Betreutes Wohnen für psychisch erkrankte MitbürgerInnen in Mülheim an der Ruhr erreichen Sie ab sofort unter folgenden Telefonnummern:

Zentrale 0208 - 40 93 40 - 20
Frau Zech-Molitor 0208 - 40 93 40 - 27
Frau Peine 0208 - 40 93 40 - 32
Frau Schneider 0208 - 40 93 40 - 32
Frau Dreher 0208 - 40 93 40 - 31
Frau Schulte 0208 - 40 93 40 - 31
Frau Fabri 0208 - 40 93 40 - 24
Frau Ogan 0208 - 40 93 40 - 24
Frau Illg 0208 - 40 93 40 - 24
Frau Piekarek-Kuka 0208 - 40 93 40 - 20
Frau Thiemann 0208 - 40 93 40 - 30
Frau Spindler 0208 - 40 93 40 - 30
Frau Fischer 0208 - 40 93 40 - 26
Herr Marquardt 0208 - 40 93 40 - 25
Frau Jäger 0208 - 40 93 40 - 25
Frau Diekmann-Pohl 0208 - 30 85 344
Frau Preiss 0208 - 30 85 342


Mülheimer Kontakte e.V.


Juni 2009

IFD - "Büro Mülheim" mit neuer Telefonnummer

Der Integrationsfachdienst (IFD), Büro Mülheim hat eine neue Telefonnummer.
Frau Niemann erreichen Sie unter 0208 - 40 93 40 21 und per Fax unter 0208 - 40 93 40 99.


Mülheimer Kontakte e.V.



Mai/Juni 2009

Oliver Allmann verläßt die Mülheimer Kontakte

Unser Mitarbeiter, Oliver Allmann, wird nach Ablauf seiner Elternzeit Ende August, nach knapp 10-jähriger Tätigkeit bei dem Mülheimer Kontakte e.V., sein Arbeitsverhältnis bei uns beenden.

In den letzten Jahren absolvierte Herr Allmann berufsbegleitend ein Lehramts-Studium und schloss dieses nunmehr erfolgreich ab.
An dieser Stelle möchten wir dazu nochmals herzlich gratulieren!

Wir verlieren mit Herrn Allmann einen sympathischen und erstklassigen Kollegen der jahrelang die Geschicke der Kontakt- und Beratungsstelle mit seiner Kollegin geführt hat und später auch im Fachbereich "Betreutes Wohnen" seine Kompetenz eingebracht hat.

Aber wir freuen uns auch, dass es nunmehr einen "guten Lehrer" mehr geben wird!
Wir drücken ihm die "Daumen" dass er dies hier an einer Schule in Mülheim verwirklichen kann.

Wir wünschen Herrn Allmann für seine private wie berufliche Zukunft weiterhin alles Gute und bedanken uns für die tolle Zeit der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Geschäftsleitung und Team


Mai 2009

MüKon-Team nahm an Africa-Expedition teil

Die diesjährige Zielsetzung "Africa-Expedition" war, zugegeben für einen Betriebsausflug, hoch angesetzt. Wochenlang feilten zwei Kolleginnen an dem Tourplan. Ein ortskundiger Führer musste gefunden werden, die Verpflegung sichergestellt werden und mit bestimmten Mitarbeiterinnen immer wieder über das geeignete Schuhwerk* gesprochen werden. (*Klappte aber auch diesmal wieder nicht!).

Aufgrund des geringen Budgets mussten wir aber auf "Träger" verzichten. Ausrüstung selbst tragen; sicherlich ein Grund dafür, wieso während der Expedition die Gruppe immer wieder auseinandergerissen wurde, Pausen eingelegt wurden, etc. Es kann aber auch daran gelgen haben, das eine hohe Anzahl von Pädagogen sich untereinander einfach "festquatschen". Wie auch immer, die ortskundige Führerin musste ganze Arbeit leisten um ihren Trupp in der Wildnis zusammenzuhalten.

Die sengende Hitze schafften sogar die Flamingos und Löwen. Sie, die letzteren, rührten sich zum Glück nicht vom Fleck. Auch die Erdmännchen hatten nur ihr Wachpersonal im Einsatz, die übrige Herde lag faul im Sand. Einzige Aktivitäten waren nur bei den Giraffen zu beobachten. Elefanten bekamen wir nicht zu Gesicht. Beneidenswert fanden einige Kolleginnen einen Schimpansen, natürlich ein Männchen und der ließ sich auch durch nichts aus der Ruhe bringen. Vergleiche zu den männlichen Teamkollegen sind vielleicht durch die Hitze entschuldbar. Hoffentlich!

Abschluss der Expedition war das große Festessen. Die Bewirtung war sehr gastlich wenn auch sehr einsilbig. "Alles super" die einzig für uns verständlichen Worte des Eingeborenen.

Ja, "super" war unser diesjähriger Betriebsausflug in die "ZOOM-Erlebniswelt" in Gelsenkirchen!

Mülheimer Kontakte e.V.


Mai 2009

20-Jahre Wohngemeinschaft im Ralf & Anne Grossmann - Haus

Die Wohngemeinschaft im Ralf & Anne Grossmann-Haus an der Beutherstrasse feiert im Mai ihr 20-jähriges Bestehen.

Im Mai 1989 mussten die Mülheimer Kontakte ihr angemietetes Haus an der Aktienstrasse aufgrund strassenbaulicher Massnahmen aufgeben. Dort lebten von 1982 an fünf psychisch Behinderte in der damals ersten Wohngemeinschaft für psychisch Erkrankte in Mülheim an der Ruhr.
Der Verein suchte wochenlang vergebens nach geeigneten Mietwohnungen für die Menschen aus der WG Aktienstrasse. Wohnraumangebote gab es reichlich, doch an einem Träger der sich mit dieser Behinderungsgruppe der psychisch Erkrankten beschäftigt, wollte keiner vermieten. Lippenbekenntnisse wie "es ist ja toll dass Sie sich mit diesen armen Menschen befassen, aber mein Mann hat die Wohnung gerade jemanden versprochen. Es tut mir leid..." hörten wir immer wieder bei entsprechenden Besichtigungsterminen.
Es drohte die Obdachlosigkeit der Bewohner aus der Aktienstrasse!
Kurz vor dem Auszugstermin bekamen wir das Angebot ein altes Pfarrhaus in Dümpten, welches schon etliche Jahre leer stand, zu erweben. Das einzige Problem bestand darin, dass der Verein überhaupt kein Geld besaß dieses Haus zu kaufen. Mit finanzieller Unterstützung des Landes-DPWV (Stiftung Wohlfahrtspflege) gelang uns dann doch der Kauf dieser Immobilie.

Ohne die Zeit großer Renovierungen zogen die ehemaligen Bewohner der Aktienstrasse in ihr neues "Zuhause".
Mit umgangreichen Umbau und Renovierungsmaßnahmen im Jahre 1993 bot das Haus zeitweise ein Zuhause für neun KlientInnen.
Im Jahre 1995 zog dann die Geschäftsstelle im "Ralf und Anne Grossmann - Haus" ein.

Heute leben hier sechs psychisch behinderte Menschen.
Mit einer kleinen, internen Feier begehen wir mit den Bewohnern dieses Jubiläum.

Mülheimer Kontakte


April 2009

jaeger

Neue Mitarbeiterin im Fachbereich "Betreutes Wohnen" !
Das Team der Mülheimer Kontakte freut sich über die weitere Verstärkung im Fachbereich "Betreutes Wohnen".
Frau Katharina Spindler ist seit dem 01.April 2009 als Diplom Sozialpädagogin / Diplom Sozialarbeiterin für uns in Mülheim an der Ruhr tätig.

Frau Spindler ist für Sie erreichbar unter der Telefonnummer: 0208-9603-563.
oder per E-Mail: k.spindler@muekon.de

Wir freuen uns, dass wir Frau Spindler als Mitarbeiterin gewinnen konnten und sagen "Herzlich Willkommen!"

Geschäftsleitung und Team


März 2009

jaeger

Neue Mitarbeiterin im Fachbereich "Betreutes Wohnen" !
Die Mülheimer Kontakte freuen sich über eine weitere Verstärkung für den Fachbereich "Betreutes Wohnen".
Frau Verena Thiemann ist seit dem 15.März 2009 als Diplom Sozialpädagogin für uns in Mülheim sowie in der Nierderlassung Niederrhein / Mönchengladbach tätig.

Frau Thiemann ist für Sie erreichbar unter den Telefonnummern: 0208-9603-563 (Mülheim an der Ruhr), 02161-2479054 (Mönchengladbach)
oder per E-Mail v.thiemann@muekon.de

Wir freuen uns, dass wir Frau Thiemann als Mitarbeiterin gewinnen konnten und sagen "Herzlich Willkommen!"

Geschäftsleitung und Team


März 2009

WAZ Aktion Jolanthe für psychisch kranke Menschen

Irrer Erfolg

06.03.2009, von Jörn Stender

Seit 15 Jahren gibt es „Dat Is Irre”. Die Zeitschrift „nicht nur für Verrückte” erscheint dreimal im Jahr und wird maßgeblich von Psychiatrieerfahren mit Inhalten gefüllt. Für die Mitwirkenden ist klar: Schreiben befreit.

Redaktionssitzung an der Althofstraße. Die wichtigsten Fragen gilt es gleich zu klären: „Wer räumt ab, wer übernimmt den Spüldienst?”, fragt Carmen. Schweigen in der Runde, dann erbarmt sich Wolf, übernimmt die Jobs. So, das wäre geklärt. Es geht an die Arbeit, mit Keksen und Kaffee. Am Tisch: Das Team, das „Dat Is Irre!” schafft. Früher trug das Heft den Untertitel „Patientenzeitschrift”. Davon hat man sich gelöst. Jetzt steht auf dem Deckblatt: „Zeitschrift nicht nur für Verrückte – Unabhängig – Kostenlos”. Nummer 46 ist in der Mache. Eine Erfolgsgeschichte.
Immer montags um 15 Uhr trifft sich die Redaktionsrunde von 'Dat is Irre!' an der Althofstraße im Katholischen Stadthaus. Über Inhalte und Texte wird basisdemokratisch entschieden. Fotos: Andreas Köhring/Stephan Glagla (Andreas Köhring - PR Fotografie)
Immer montags um 15 Uhr trifft sich die Redaktionsrunde von "Dat is Irre!" an der Althofstraße im Katholischen Stadthaus. Über Inhalte und Texte wird basisdemokratisch entschieden. Fotos: Andreas Köhring/Stephan Glagla
Im Juli 1993 fanden sich Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen und Betroffene zur Gründungssitzung zusammen. Initiiert hatte das Treffen die Kontakt- und Beratungsstelle im sozialpsychiatrischen Zentrum der Caritas. „Das war anfangs eher eine fixe Idee. Wir haben nicht geglaubt, dass wir so lange durchhalten. Es ist erstaunlich gut gelaufen. Zumal wir keinen Cent kriegen und uns komplett selbst finanzieren”, sagt Sozialpädagoge Winfried Pasch. Von Anfang an begleitet er das Projekt. Mit 500 Stück fing „Dat Is Irre!” an. Der Heftumfang wurde von 24 auf 28 Seiten erhöht, die Auflage auf 2000 gesteigert. Spenden und Förderabos – auch aus 25 Städten außerhalb des Ruhrgebiets – sichern das Erscheinen. „Pro Ausgabe haben wir 800 € Druckkosten. Das muss man erst mal erwirtschaften”, sagt Heilpädagogin Birgitta Becker. Gleich geblieben ist das Grundprinzip: Basisdemokratie. Erscheint ein Text? Wird ein Gedicht veröffentlicht? Welche Karikatur soll ins Blatt? All diese Entscheidungen werden gemeinsam diskutiert und getroffen. Einen Chefredakteur hat die Zeitschrift nicht. Und die breite Basisarbeit trägt Früchte. Drei Hefte erscheinen pro Jahr. „Das ist für mich eine geistige Herausforderung und Auseinandersetzung. Ich finde das sehr belebend. Das sind Diskussionen, die Spaß machen”, sagt Axel. Zur Redaktionssitzung hat er einen eigenen Text mitgebracht. Später wird er ihn vorlesen und zur Abstimmung stellen. Ein durchaus mutiger Produktionsweg.

Selbsterfahrung im geschützten Bereich

„Nicht jeder im Redaktionskreis schreibt. Man darf auch einfach dabeisitzen, zuhören, mitreden”, sagt Pasch. Carmen, seit 1995 in der Redaktion, führt diesmal Protokoll. Carsten sitzt als Zuhörer am Tisch. Klaus hat vor zwei Jahren den Part übernommen, alle Texte in den PC einzugeben. Sandra gehört seit drei Jahren zum Kreis. Sie wollte „was Sinnvolles machen”, hat sich aber „anfangs nicht getraut, selbst was vorzutragen”. Hier, findet sie, „gibt es einen geschützten Rahmen. Man kann lernen. sich selber was zuzutrauen.” Ein Stück weit dem „integrativen Aspekt” soll „Dat Is Irre” dienen, auch Sozialpolitik kommentierend begleiten. „Die Erfahrung der Betroffenen, das Authentische ist wichtig. Daran sind wir immer stark interessiert”, sagt Pasch. „Zu entsprechenden Beiträgen rufen wir teilweise konkret auf”, erklärt Becker. „Thema im nächten Heft sind Gewalterfahrungen.” Und dann sind da noch die Fachbeiträge, die ins Blatt finden. Zum Beispiel von Ärzten. „Aber das ist nicht einfach, wir können ja nicht viel bieten außer unserem heißen Dank”, sagt Carmen. Beziehungen sind immer wieder ein Thema, Süchte auch. „Es ist schwierig, die Zeitung nicht so schwer werden zu lassen bei den Themen, die wir aufgreifen”, meint Becker. So vollzieht die Redaktion eine dauernde Gratwanderung angesichts der Erlebnisse Betroffener mit der Psychiatrie, mit ihrer Krankheit, mit den Menschen in ihrem Umfeld, mit Wahn und Vereinsamung, mit Drogen und Entzug. Für Winfried Pasch ist es „immer wieder erstaunlich, woher die Resonanz kommt, wo wir überall gelesen werden. Das zeigt, dass wir nicht isoliert sind”. Die Öffentlichkeitswirksamkeit ist ein Antrieb, bei „Dat Is Irre!” mitzumachen. „Frank sagt immer, der Hauptgrund ist, weil es hier Plätzchen und Kaffee gibt”, witzelt Axel. Mit zwei Worten erklärt Carmen ihr Engagement: „Schreiben befreit”.

Jubiläum in der Beratungsstelle

Die – für alle an der Arbeit Interessierten offenen – Redaktionssitzungen sind wöchentlich montags von 15 bis 16.30 Uhr in der Kontakt- und Beratungsstelle an der Althofstraße 8. Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und Gäste feiern dort am Dienstag ab 15.30 Uhr auch 15 Jahre „Dat is Irre!”. Die eigentliche Jubiläumsausgabe (Nummer 45) lag bereits im Dezember 2008 vor. Die Zeitschrift versteht sich als kritisches Forum für Anliegen und Probleme der Psychiatrie.

 


Januar 2009

WAZ Aktion Jolanthe für psychisch kranke Menschen

Cafe mit Frühwarnsystem

WAZ - Mülheim vom 29.01.2009, Jörn Stender

Die Frühstücksrunde im Sozialpsychiatrischen Zentrum ist für manche Besucher ein zweites Zuhause. Allein wollen und können sie nicht sein. Alltägliches wird besprochen – und eher selten über Krankheit geredet.

Gerd ist da. Wie immer. „Er gehört zum lebenden Inventar”, witzelt jemand am Tisch und Gerd grinst breit. „Das ist mein zweites Zuhause. Ich kann und will nicht alleine sein”, sagt er. Und so ist er gekommen. Sitzt da in dieser Mischung aus Wohnzimmer, Frühstückscafé und Besprechungsraum. „Zu erzählen hat man sich ja eigentlich immer was”, sind sich seine Tischnachbarn einig.

Holger schaut durch die Tür, grüßt kurz und verschwindet Richtung Raucherraum. Sven nimmt am Nebentisch Platz. Mit ein wenig Abstand, aber doch mitten im Geschehen. Neben ihm steht das kleine Frühstücksbüfett. Britta (Namen geändert) hat an diesem Tag für Brot und Marmelade, für Aufschnitt gesorgt. Ein Brötchen kostet 90 Cent. Die Besucher greifen zu.

Sieben, acht Frauen und Männer sitzen am Tisch, trinken Kaffee, erzählen. Die ersten sind kurz nach 9 Uhr eingelaufen. Dann gibt's den ersten Kaffee. Offiziell öffnet das Café um 9.30 Uhr. Es ist ein kalter, trüber Morgen. Vielleicht hat das manche abgehalten, sich auf den Weg zu machen zur Althofstraße 8. Die Runde ist kleiner als üblich.

Im Treppenhaus führt direkt hinter dem Eingang ins Katholische Stadthaus die unscheinbare Tür zur „Kontakt und Beratungsstelle im Sozialpsychiatrischen Zentrum”. Caritas und Mülheimer Kontakte haben hier vor rund einem Jahr ihre Dienste unter einem Dach vereint. Dazu gehört das Frühstückscafé. Dienstags und Donnerstags gibt es hier auch einen Mittagstisch. Als Möglichkeit, „Menschen kennenzulernen, in Gesellschaft zu sein, sich auszutauschen und mitzuteilen” sehen die Berater den Treff oder die Kreativgruppen im Haus. Als Angebot, Tagesstruktur zu bekommen, die Einsamkeit zu durchbrechen. Das hört sich nach wenig an und ist doch so viel für die Menschen, die kommen. Psychiatrieerfahrung hat hier jeder am Tisch, hat schon Ängste und Zwänge, Schizophrene Psychosen , Depressionen und Wahnvorstellungen durchlitten und durchlebt.

Und erfahren: Den Mitmenschen bleiben die Erkrankungen fremd: „Man gilt schnell als Jammerlappen, man ist anders für die Menschen. Viele haben Angst zu sagen, dass sie Panik, dass sie Depressionen haben”, sagt eine Frau. „Aber hier sagt mir keiner, stell dich nicht so an.”

Es ist „immer ein gutes Gefühl zu wissen: Hier musst du dich nicht verstellen. Das ist ja nicht so einfach mit einer Depression”, meint Margarete. Wobei: „Eigentlich ist hier krankheitsfreier Raum. Das Thema nimmt wenig Platz ein.” Und so reden sie lieber über Alltägliches. Über Manfred, der Karten für André Rieu hat und lange Transportarbeiter war, über Svens Schacheinsätze am 1. Brett, spotten mild über Gerds Daten-Leidenschaft. Kaum ein Lebensereignis, das er nicht auf den Tag genau abrufbar im Gedächnis hat. Konrad ist mit 69 an diesem Tag der Senior in der Runde. Die Jüngste? Eine zierliche Frau, die schweigend im Hintergrund bleibt und still das Geschehen verfolgt.

Ein „hohes Maß an Toleranz” spüren die Mitarbeiterinnen Uschi Preiss und Heike Diekmann-Pohl in der Runde. „Das bewundere ich auch. Zumal es ja durchaus anstrengend sein kann, wenn jemand manisch oder psychotisch ist”, meint Preiss. „Ich denke, wir kennen die Besucher gut”, so die Diplom-Pädagoginnen. Beziehungen aufzubauen, hilft auch als Frühwarnsystem. „Man kriegt mit, wenn es einem schlechter geht. Wir wollen möglichst vermeiden, dass Leute ins Krankenhaus müssen”, sagt Diekmann-Pohl.

Krisenintervention ist dabei oft gefragt. Und schnelle Hilfe. „Ich sollte drei Monate warten, bis ich feste Termine beim Psychologen bekommen sollte”, sagt eine Frau. „ Das wird viel zu viel. Das hält man nicht aus.”


Januar 2009

www.muekon.de = Mülheimer Kontakte International

Homepage der Mülheimer Kontakte nicht nur in Deutschland beliebt.
Die seit 1999 errichtete und seit 2003 statistisch erfasste Homepage des Vereins erzielt weiterhin Zuwachsraten ihrer Besucher und das nicht nur innerhalb Deutschlands. Im Jahr 2008 verzeichneten wir 74.841 Besucher auf unserer Website. Wiederkehrende Besucher wurden hierbei nicht mitgezählt! Es kam in dieser Zeit zu insgesamt 126.718 Seitenaufrufe.
Menschen aus 64 Nationen weltweit informierten sich zu Themen der Sozialpsychiatrie und der Arbeit des Vereins.

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Hier finden Sie als PDF-Dateien weitere Diagramme:

Statistik Afrika / Naher Osten
Statistik Nord- / Südamerika
Statistik Ozeanien
Statistik Europa (ohne Deutschland)


Januar 2009

Neue Ausgabe !! • Heft 44 •

Bestellung unter:
Datt is Irre ! -Redaktion-
Kontakt- und Beratungsstelle SPZ
Althofstr. 8
45468 Mülheim an der Ruhr      oder:

per Email: DATT IS IRRE!
per Email: spz-kobs@gmx.de



Robert Markowsky spielt für die KOBS

Robert Markowsky (Foto: MüKon 2001)

Der Profi-Musiker (Country & Rock) Robert Markowsky spielt seit 2001 regelmäßig für die Besucher unserer Kontakt- und Beratungsstelle "MüKon".
Eigenkompositionen sowie Coverstücke berühmter Klassiker von Stones, John Denver etc. sind zweimal im Monat in der KOBS zu hören.

Die nächsten Termine können Sie erfragen unter:
KOBS Tel. 0208 - 30853-40


 

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Zuletzt geändert am: 15.06.2010